Jahresbericht 2014

Bericht des Präsidenten 

Wie gewohnt begann das Vereinsjahr mit der Generalversammlung im Januar 2014. Das Referat wurde von Bundesrat Ueli Maurer, Vorsteher VBS, zum Thema „Gripen“ gehalten. Mit ca. 190 Teilnehmern an der Generalversammlung und ca. 160 Teilnehmern zum anschliessenden Nachtessen war der Abend sehr gut besucht.

Am 20. März fand der 1. Offiziersluch im Restaurant Aklin in Zug statt und war mit ca. 45 Teilnehmern ein voller Erfolg in einem guten Ambiente, wir mussten sogar kurzfristig expandieren und eine Stube dazu nehmen. Herzlichen Dank an dieser Stelle für die grosse Flexibilität von Gregor Walker und seiner Crew. Diese Veranstaltung trifft den Puls der Zuger Offiziere und erfüllt unser Ziel das Netzwerk unter den Zuger Offizieren wieder zu beleben.

Am 26. April fand unter der Leitung unseres neuen Vorstandsmitgliedes, dannzumal Hptm, heute Maj i Gst Timon Forrer, der Familienanlass auf dem Flughafen Zürich statt. Gastgeber war unser ehemaliges und hochgeschätztes Mitglied Oberst i Gst Peter Wullschleger, Kdt Feuerwehr und Zivilschutz bei Schutz + Rettung des Kantons Zürich. Die detaillierte Berichterstattung entnehme der geschätzte Leser bitte dem Bericht von Maj i Gst Forrer.

Seit dem 18. Mai wissen wir alle, dass die Schweizer Armee zwei Fliegerabwehr-Systeme hat. Die eine ist bei den Schulen in Emmen und Payerne sowie der Truppe, die andere befindet verteilt über Bundesbern an verschiedenen Adressen. Das parteipolitische Hick-Hack im Vorfeld zur Abstimmung über das „Gripen-Fonds-Gesetz“, unnötige Informationspannen und vor allem ein nicht geschlossenes Auftreten über die bürgerlichen Parteigrenzen hinaus auf nationaler Ebene machten uns kantonalen Kampagnen-Leitern das Leben unnötig schwer. Eine Erfolgsgeschichte wie wir sie im Kanton Zug herbeigearbeitet haben wäre wohl das Mustermodell für die ganze Schweiz gewesen, in der Endabrechnung mit 58.0% JA-Stimmen-Anteil und einer sagenhaften Stimmbeteiligung von 63.1%, der zweithöchsten im nationalen Vergleich nach Schaffhausen. Ich denke in der After-Action-Review könnte bei uns noch viel abgeschaut werden, angefangen vom bürgerlichen Schulterschluss über eine einfache, für den sicherheitspolitisch unbedarften und emotional abstimmenden Bürger  nachvollziehbare Begründung, weshalb die Schweiz als neutraler und bündnisfreier Rechtsstaat eine starke und glaubwürdige Luftwaffe braucht, welche auch in einer angespannten Lage sich behaupten kann.

Zum Eidgenössischen Feldschiessen am 31. Mai fand sich eine Gruppe von ca. 8 Schützen zusammen um das Programm 25m und 300m zu bestreiten – erfreulicherweise mit etlichen Kranzresultaten.

Der 2. Offizierslunch fand am 5. Juni auf dem Schiff RIGI statt und war mit ca. 45 Teilnehmern ebenfalls sehr gut besucht. Der rege Informationsaustausch und die interessanten Gesprächen fanden jedoch nach wie vor auch im kleineren Rahmen statt. Unser Mitglied Oblt Adrian Benz hat via Zugerland Verkehrsbetriebe AG den Apéro offeriert. Im Vorfeld zum 2. Offizierslunch fand im Restaurant Schiff der Präsidenten-Apéro statt, bei dem sich alle noch lebenden OG Präsidenten zum Austausch trafen, verdankenswerterweise offeriert von Oblt Patrick Göcking, Generalagent Zug der MOBILIAR.

Das traditionelle Pistolen-Wettschiessen vom 21. Juni im Steinhauser Wald war wiederum gut besucht mit ca. 30 Schützen. Ein sehr gelungener Anlass um das Schiessen mal nicht im Schiessstand zu trainieren mit anschliessendem gemütlichem Beisammensein, empfehlenswert für die ganze Familie.

Der 3. Offizierslunch fand am 18. September im Restaurant Kaiser Franz zum Rössl in Zug statt, an welchem ca. 55 Offiziere und Gäste teilnahmen. Felix Franz hätte sich lieber an unsere Anweisungen gehalten und wäre nach dem Motto „weniger ist mehr“ verfahren, aber auch hier besteht noch Steigerungspotential. Der Apéro wurde von unsrem Mitglied Oberst André Wicky von der AMAG Zug gesponsert.

Am 15. November traf sich zum zweiten Mal eine Gruppe von Offizieren zum traditionellen 50m Morgarten-Pistolenschiessen im Schornen SZ sowie zum 300m Morgarten-Sturmgewehrschiessen oberhalb des Morgarten-Schlachtdenkmals. Es ist sehr erfreulich, dass sich nun ein harter Kern aus Schützen aus den Reihen der Offiziere gebildet hat um sich wieder im Wettkampf im gezielten Schuss zu messen.

Der Vorstand traf sich im vergangenen Vereinsjahr wie üblich zu drei ordentlichen Sitzungen, an welchen die verschiedenen Anlässe geplant und aktuelle Fragen besprochen wurden.

Ferner hat der Präsident an verschiedenen Anlässen teilgenommen, unter anderem zu Veranstaltungen befreundeter militärischer Vereine. Den Präsidenten haben dabei einige wenige Vorstandmitglieder tatkräftig unterstützt.

Ich möchte es nicht versäumen dem gesamten Vorstand für die gute Arbeit und Unterstützung zu danken, ohne welche es nicht möglich wäre, das Präsidium und die Gesellschaft zu führen.

Der Präsident
Oberstlt Daniel Gruber